Zuletzt aktualisiert am 24.08.2026
Du hast eine Idee, aber noch keine 3D-Datei? Kein Problem – aber ein paar Grundlagen helfen dir, dein Projekt von Anfang an realistisch einzuschätzen. Hier die wichtigsten Basics zum 3D-Druck.
Welche Dateiformate werden verwendet?
Der Standard im 3D-Druck ist das STL-Format – es beschreibt die Oberfläche eines Objekts als Netz aus kleinen Dreiecken. Alternativ arbeiten wir auch mit OBJ-Dateien. Beide Formate lassen sich mit gängiger 3D-Software (z. B. Blender, Fusion 360, Tinkercad) erstellen oder exportieren.
Falls du noch keine Datei hast: Auch eine Skizze, ein Referenzbild oder ein bestehendes Objekt zum Nachbauen reicht uns als Ausgangspunkt – wir übernehmen die Modellierung.
Was macht ein Modell „druckbar“?
- Geschlossene Oberflächen: Das Modell darf keine Löcher oder offenen Kanten haben.
- Wandstärke: Zu dünne Wände (unter ca. 1 mm) brechen leicht oder lassen sich gar nicht drucken.
- Überhänge: Stark auskragende Teile ohne Stützstruktur können beim Druck einsacken – wir beraten dich, wo Stützen sinnvoll sind.
- Größe: Unser Druckvolumen ist begrenzt – bei sehr großen Objekten drucken wir in Teilen und verbinden sie im Nachhinein.
Vom Modell zum fertigen Objekt
Nach der Druckbarkeitsprüfung wird dein Modell in dünne horizontale Schichten „geslict“ – daraus entsteht das Objekt Schicht für Schicht. Je nach Größe und Komplexität dauert ein Druck von wenigen Stunden bis zu mehreren Tagen. Nach dem Druck entfernen wir Stützstrukturen und bearbeiten die Oberfläche nach, bevor dein Objekt zu dir geliefert wird.
Je genauer die Vorbereitung, desto besser das Ergebnis – deshalb ist die Beratung am Anfang bei uns immer inklusive.
Unsicher, ob deine Idee umsetzbar ist? Schick sie uns einfach – wir sagen dir ehrlich, was möglich ist. Mehr zu unserem Angebot findest du auf der Leistungen-Seite.
Bereit für dein erstes Projekt?
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